11. MIDI-Tools
MIDI-Tools eröffnen weitergehende Möglichkeiten für die Arbeit mit MIDI-Daten. Diese skalensensiblen Utilities sind über die Felder Transform und Generate in der Clip-Ansicht zugänglich. Während Transformationen auf die gezielte Bearbeitung existierender MIDI-Noten zugeschnitten sind, erzeugen Generatoren neues Material auf eher explorative Weise.
Transformations-Tools ändern verschiedene Eigenschaften bestehender Noten, einschließlich MPE-Daten. Dazu wird eine Auswahl von Noten als Ausgangspunkt der Transformation benötigt.
MPE-MIDI-Tools bilden eine Untergruppe der Transformationen und kommen zum Einsatz, wenn Noten Expression-Daten hinzugefügt oder bereits existierende transformiert werden sollen. Das Bearbeitungs-Ergebnis dieser MIDI-Tools kannst du im MPE-Ansichtsmodus des MIDI-Noteneditors einsehen.
Generative Tools verwenden keine Eingabe und fügen stattdessen dem Clip-Loop oder der Zeitauswahl neue Noten hinzu. Beachte bitte, dass die generierten Noten die vorhandenen ersetzen, wenn bereits Noten im Clip oder in der Zeitauswahl existieren.
Transformationen und Generatoren sind weiter unterteilt in native MIDI-Tools und Max for Live MIDI-Tools. Native MIDI-Tools sind in Live integriert und ihre Eigenschaften können nicht verändert werden. Im Gegensatz dazu können die mitgelieferten Max for Live MIDI-Tools bearbeitet werden und du kannst auch weitere MIDI-Tools selbst erstellen oder MIDI-Tools von Drittanbietern installieren, um deinen Werkzeugkasten für Notentransformation und -generierung zu erweitern. Von dir erstellte oder gespeicherte Max for Live MIDI-Tools lassen sich schnell im Browser über eine spezielle MIDI-Tools-Filtergruppe oder über das Tag MIDI-Tools in der Content-Filtergruppe finden.
11.1 MIDI-Tools verwenden
Öffne den entsprechenden Reiter der Clip-Ansicht, um mit einem MIDI-Tool Noten zu transformieren oder zu generieren. Wähle dann mit dem Dropdown-Auswahlmenü Transformation bzw. Generator ein MIDI-Tool aus und passe seine Parameter auf der Bedienoberfläche an. Standardmäßig ist die Schaltfläche Auto-Apply für alle MIDI-Tools aktiviert. Wenn Du die Einstellungen eines MIDI-Tools änderst, werden also MIDI-Noten sofort transformiert oder generiert.

Alle nachfolgenden Parameter-Änderungen eines MIDI-Tools werden sofort im MIDI-Noteneditor sichtbar. Schalte Auto-Apply aus, wenn du nicht möchtest, dass Transformationen und Generatoren sich sofort auswirken. Deaktivierst du den Schalter, kehren die Noten zu ihrem ursprünglichen Zustand zurück.
Bei ausgeschaltetem Auto-Apply kannst du die Parameter des MIDI-Tools gemäß deinen Vorstellungen präzise einstellen und dann per Druck auf den Apply-Schalter die Einstellungen wirksam machen.

Du kannst auch mit StrgEingabe (Win) / CmdEingabe (Mac) das aktuell ausgewählte MIDI-Tool anwenden, ohne den MIDI-Noteneditor zu verlassen.
Transformationen wirken sich auf die Zeitauswahl, die Notenauswahl oder den Clip-Loop (falls keine Zeit- bzw. Notenauswahl vorhanden) aus. Transformationen ersetzen vorhandene Noten durch die transformierten Noten.
Generatoren wirken sich auf die Zeitauswahl oder den Clip-Loop (falls keine Zeitauswahl vorhanden) aus. Liegen bei Anwendung eines Generators bereits Noten im MIDI-Noteneditor vor, werden die erzeugten Noten neben dem existierenden Inhalt hinzugefügt (wenn sich die vorhandenen und die erzeugten Noten nicht überlappen) oder ersetzen die existierenden Noten (wenn sich die vorhandenen und erzeugten Noten überlappen).
Da MIDI-Tools skalensensibel sind, lassen sich alle Parameter eines MIDI-Tools, die sich auf Tonhöhen beziehen, in Skalengraden statt Halbtönen einstellen, wenn eine Skala für den Clip aktiv ist.
Die Transformation oder Generierung von Noten lässt sich mit den Befehlen Widerrufen und Wiederholen im Bearbeiten-Menü rückgängig machen und wiederherstellen. Beachte bitte, dass diese Befehle nur Änderungen an MIDI-Noten und nicht Änderungen an den Parametern eines MIDI-Tools betreffen. Setze die Parameter auf ihre Standardwerte zurück mit dem Reset-Button. Ist das MIDI-Tool auf seine Standardeinstellungen zurückgesetzt, wird der Button ausgegraut.

Der Reset-Button gilt nur für die Parameter des ausgewählten MIDI-Tools und hat keine Auswirkungen auf MIDI-Noten.
11.2 Transformations-Tools
Nachfolgend sind alle in Live enthaltenen MIDI-Transformationen aufgelistet.
11.2.1 Arpeggiate (Arpeggieren)
Die Arpeggiate-Transformation teilt die Notenauswahl entsprechend der Pattern-Einstellungen in arpeggierte Noten auf. Sie verwendet im Wesentlichen die Funktionen des MIDI-Arpeggiator-Effekts.

Im Dropdown-Menü Style lässt sich die Arpeggio-Sequenz auswählen, die auf die ausgewählten Noten angewendet wird. Die Arpeggiate-Transformation bietet die von Arpeggiator bekannten 18 Pattern-Styles.
Der Distance-Regler bestimmt die Step-Transposition im Pattern anhand von Skalengraden oder Halbtönen, je nachdem, ob für den Clip eine Skala eingestellt ist.
Mit dem Schieberegler Steps bestimmst du die Anzahl transponierter Steps im Pattern.
Die Regler Rate und Gate legen die Verteilung der Noten auf der Zeitachse fest: Ersterer stellt die Geschwindigkeit des Patterns ein (und damit auch die Notenlänge), während letzterer die Notendauer beeinflusst. Ist Gate auf weniger als 100 % eingestellt, verkürzen sich die Noten, bei Werten über 100 % verlängern sie sich.

11.2.2 Chop
Die Chop-Transformation zerhackt ausgewählte MIDI-Noten in maximal 64 Teile. Man kann damit auch Pattern von Notenteilungen gestalten; zum Beispiel kannst du ein Pattern erstellen, bei dem einige Noten im Verhältnis zu anderen verlängert werden oder bei dem Start- und Endzeiten der Noten zufällig variiert werden.

Erstelle ein Notenteilungs-Pattern, indem du mit dem Regler Parts die Anzahl der Teile für die zerlegte(n) Note(n) festlegst, von 2 bis 64 Teilen. Der Regler Gaps erzeugt Lücken im Pattern. Deren genaue Mindest- und Höchstanzahl hängt von der Anzahl der Teile ab, die das Pattern enthält. Bei positiven Werten entspricht der Regler der Anzahl der Noten, nach denen eine Lücke eingefügt wird. Bei negativen Werten gibt der Regler die Anzahl der Lücken an, die auf jede Note folgen. Ist beispielsweise der Wert 2 eingestellt, kommt nach zwei aufeinander folgenden Noten in der Sequenz eine Lücke. Bei -2 folgen nach jeder Note zwei Lücken. Beachte bitte, dass ein Pattern aus maximal 16 Teilen besteht. Ist der Parts-Regler auf einen höheren Wert eingestellt, wiederholt sich das Pattern.
Die Pattern-Schalter visualisieren das mit den Parts- und Gaps-Steuerelementen erstellte Pattern und erlauben, Lücken innerhalb des Musters manuell zu setzen bzw. zu entfernen, was beim Erstellen rhythmischer Variationen hilfreich sein kann. Wurde die Anzahl der Lücken mit den Pattern-Schaltern geändert, zeigt der Gaps-Regler einen Strich an. Wird der Regler bewegt, ersetzen die mit dem Gaps-Parameter erzeugten Lücken die manuell erstellten.
Mit den Emphasis-Schaltern wird bestimmt, welche Noten oder Lücken im Pattern betont werden. Hervorgehobene Pattern-Elemente verdanken sich dem Parameter Stretch Chunk(s), der die relative Länge von Noten oder Pausen auf das 2- bis 8-fache verlängert. Werden Noten oder Pausen hervorgehoben, sind die entsprechenden Pattern-Schalter ausgegraut.
Nutze den Schieberegler Variation, um Start- und Endzeiten der Noten zufällig zu variieren.

11.2.3 Connect (Verbinden)
Die Connect-Transformation erzeugt neue Noten und füllt so die Lücken zwischen bestehenden Noten. Die interpolierten Noten werden nach dem Zufallsprinzip platziert, doch die Charakteristik des Patterns lässt sich mit den Parametern von Connect einstellen.

Der Spread-Regler bestimmt die Zufallsbreite, mit der die Verbindungsnoten im Verhältnis zur ursprünglichen Note transponiert werden, in Skalengraden oder Halbtönen.
Density legt in Prozent fest, mit wie vielen Verbindungsnoten der leere Zeitabschnitt zwischen zwei Noten gefüllt werden soll. Bei 100 % werden alle Lücken zwischen den ursprünglichen Noten aufgefüllt.
Stelle mit dem Regler Rate die Länge der Verbindungsnoten ein und mit Tie die Wahrscheinlichkeit, mit der eine Verbindungsnote bis zur nächsten ursprünglichen Note verlängert wird.

11.2.4 Glissando
Die Glissando-Transformation ist ein MPE-MIDI-Tool, das mit einer Pitch-Bend-Kurve die Tonhöhe einer Note zur nächstfolgenden führt und so die Noten miteinander verbindet. Für ein Glissando müssen mindestens zwei Noten ausgewählt sein.

Der Start-Regler bestimmt den Anfangspunkt der Pitch-Bend-Kurve, ausgedrückt in Prozent der Notenlänge. Der Curve-Regler ändert die Form der Pitchbend-Kurve. Klicke auf den gelben Stützpunkt im Glissando-Display und stelle durch Ziehen nach links oder rechts den Pitchbend-Startpunkt ein. Die Form der Pitchbend-Kurve lässt sich durch Klick auf die Linie und Ziehen nach oben oder unten einstellen.

Beachte bitte, dass du die Pitch-Bend-Kurve nur im MPE-Editor anzeigen kannst. Bei geöffnetem MIDI-Noteneditor wird die Glissando-Transformation zwar angewendet, aber die Pitchbend-Kurve ist nicht sichtbar.
Arbeitest du mit reduziert angezeigten Noten, lässt sich durch Aktivieren der Pitchbend-Expression-Spur die Pitchbend-Kurve unterhalb des MIDI-Noteneditors anzeigen.

11.2.5 LFO
LFO ist eine MPE-Transformation, die mit einem Niederfrequenz-Oszillator (LFO) den Wert eines von drei MPE-Parametern bestimmt: Pitch Bend, Slide oder Pressure. Form, Geschwindigkeit und Gesamtamplitude des Oszillators lassen sich über die Parameter der Transformation einstellen.

Als Modulationsziel für den LFO legst du im entsprechenden Auswahlmenü Pitch Bend, Slide oder Pressure fest. Die LFO-Kurvenanzeige zeigt die Wellenform des als Modulationsquelle verwendeten LFOs an.
Die Regler Envelope-Attack und -Decay bestimmen Einschwing- und Abfallzeit der Amplitudenhüllkurve des Oszillators im Verhältnis zur Gesamtlänge der Schwingung. Beachte dabei, dass die Attack- und Decay-Werte der Hüllkurve sich gegenseitig beeinflussen. Das heißt, dass wenn etwa Attack auf 100% steht, Decay automatisch auf 0% zurückgesetzt wird.
Mit dem Shape-Regler wird die im Menü Shaper-Typ ausgewählte Grundform des Oszillators verbogen. Zwischen den folgenden vier Typen kannst du wählen: Sinus, Rechteck, Dreieck oder Zufall. Ist Zufall ausgewählt, erzeugt ein Druck auf den Reseed-Button neue Zufalls-Wellenformen für den LFO.

Der Rate-Regler bestimmt die Periode des Oszillators in rhythmischen Werten, von 1 bis 1/128. Steht Rate bspw. auf 1, entspricht das 4 Schlägen. Der Regler Time Shift unterhalb von Rate verschiebt den LFO in der Zeit. Positive Werte verzögern den Beginn der Schwingung, negative Werte passen die Phase an.
Der Amount-Regler bestimmt die Amplitude des Oszillators. Ist Pitch Bend als Modulationsziel ausgewählt, kann Amount bis zum Doppelten des aktuellen Pitchbend-Bereichs des Clips eingestellt werden. Ist bspw. dieser Bereich auf ±60 st eingestellt, kann Amount zwischen -120 und 120 st betragen. Ist Slide oder Pressure ausgewählt, kann Amount zwischen -127 und 127 liegen. Stelle den Basiswert für die Amplitude mit dem Regler Amplituden-Basis unterhalb des Amount-Reglers ein. Ist Pitch Bend als Modulationsziel ausgewählt, kann Amplituden-Basis innerhalb des aktuellen Pitchbend-Bereichs des Clips eingestellt werden. Ist bspw. dieser Bereich auf ±60 st eingestellt, kann Amplituden-Basis zwischen -60 und 60 st betragen. Ist Slide oder Pressure ausgewählt, kann Amplituden-Basis zwischen -127 und 127 liegen.

Die MPE-Kurve für das Modulationsziel Pitch Bend wird im MIDI-Noteneditor angezeigt. Du kannst sie auch unterhalb des MIDI-Noteneditors anzeigen lassen, indem du die Expression-Lane von Pitch Bend aktivierst. Dies kann beim Arbeiten mit reduziert angezeigten Noten hilfreich sein. Die Modulationskurven für Slide und Pressure werden in ihren jeweiligen Expression-Spuren angezeigt.
Beachte bitte, dass die per LFO-Transformation erzeugte Modulation nur im MPE-Editor angezeigt wird. Bei geöffnetem MIDI-Noteneditor wird die Transformation zwar angewendet, aber die Expression-Kurven sind nicht sichtbar.
11.2.6 Ornament
Die Transformation Ornament enthält Optionen für Flam- und Grace-Notes, mit denen sich Verzierungen am Anfang ausgewählter Noten hinzufügen lassen. Wendet man die Transformation mehrfach auf dieselbe Auswahl an, werden dadurch zusätzliche Vorschlags- oder Verzierungsnoten eingefügt.

Aktiviere die Schalter entweder für Flam oder Grace-Notes, um die Art der hinzugefügten Verzierungen auszuwählen.

Bei Flam wird am Anfang jeder ausgewählten Note eine einzelne Note hinzugefügt.
Der Parameter Flam Position steuert die Platzierung der Vorschlagsnote: Bei positiven Werten ersetzt die Flam-Note den Anfang der Originalnote, bei negativen Werten wird sie dem Anfang der ausgewählten Note vorangestellt. Der Parameterwert ist in Prozent des aktuellen Rasters angegeben, sodass die Länge der Flam-Note durch die Rasterweite und nicht durch die Länge der Originalnote bestimmt wird. Bei 100% oder -100% entspricht die Länge der Vorschlagsnote also einem Rasterschritt, entweder am Anfang der Originalnote oder direkt vor ihr. Je mehr sich der Wert von Flam Position 0% annähert, desto kürzer wird die Vorschlagsnote.
Der Parameter Flam Velocity bestimmt die Anschlagsstärke der Vorschlagsnoten im Verhältnis zu den Originalnoten.

Verwendest du Grace Notes, werden dem Anfang jeder Hauptnote mehrere gleich lange Noten vorangestellt.
Mit den Pitch-Schaltflächen lässt sich die Tonhöhe der hinzugefügten Verzierungsnoten im Verhältnis zur Originalnote festlegen. Ist High ausgewählt, wird jede weitere Verzierungsnote um einen Halbton (oder Skalengrad bei aktiver Skala) höher als die Hauptnote gesetzt, bei Low um einen Halbton oder Skalengrad niedriger. Ist Same ausgewählt, haben die hinzugefügten Verzierungsnoten die gleiche Tonhöhe wie die Originalnoten.
Der Parameter Grace Notes Position bestimmt, ob die hinzugefügten Verzierungsnoten den Anfang der ausgewählten Noten ersetzen (bei positiven Werten) oder ihnen vorangestellt werden (bei negativen Werten). Der Wert ist in Prozent des aktuellen Rasters angegeben: Bei 100% oder -100% entspricht die Länge der eingefügten Verzierungsnoten einem Rasterschritt, entweder am Anfang der Originalnote oder direkt vor ihr.
Der Parameter Grace Notes Velocity bestimmt die Anschlagsstärke der Verzierungsnoten im Verhältnis zu den Originalnoten.
Der Regler Grace Notes Chance bestimmt die Abspielwahrscheinlichkeit jeder Verzierungsnote, relativ zum Chance-Wert der Hauptnote.
Mit dem Parameter Grace Notes Amount kannst du bestimmen, wie viele Verzierungsnoten jeder ausgewählten Note hinzugefügt werden. Die einzelnen Verzierungsnoten sind immer gleich lang.

11.2.7 Quantize (Quantisieren)
Das MIDI-Tool Quantize passt das Timing der ausgewählten Noten an, durch Verschieben oder Dehnen entsprechend der eingestellten Quantisierungs-Parameter. Beachte bitte, dass es für Audioclips ein entsprechendes Quantisierungstool gibt.

Noten lassen sich quantisieren auf Basis der aktuellen Rasterweite oder durch Angabe eines rhythmischen Werts (einschließlich Triolen). Start- und Endzeitpunkte einer Note lassen sich einzeln oder beide zusammen quantisieren. Das Quantisieren der Notenenden wird die Noten so dehnen, dass sie an der nächsterreichbaren Unterteilung des gewählten Rasters enden. Du kannst Noten ohne das typische “maschinelle” Feeling quantisieren, indem du sie mit dem Amount-Parameter nur um einen Prozentsatz des Quantisierungswerts bewegst.

Diese Transformation ist nicht nur über den Tab in der Clip-Ansicht zugänglich, sondern du kannst die Parameter des MIDI-Tools Quantize auch mit dem Befehl Quantisierungs-Einstellungen… im Bearbeiten-Menü oder mit dem Kürzel StrgShiftU (Win) / CmdShiftU (Mac) einstellen und die Notenauswahl quantisieren, ohne den Reiter Transform zu öffnen.
11.2.8 Recombine (neu zusammensetzen)
Das MIDI-Tool Recombine ordnet die Position, Tonhöhe, Dauer und Anschlagstärke von ausgewählten Noten neu an, sodass die Parameter einer Note der Auswahl mit denen einer anderen Note vertauscht werden.

Wähle mit dem Dimension-Menü einen von vier Notenparametern aus, die Recombine permutieren können: Position, Pitch, Duration oder Velocity.

Es gibt drei Möglichkeiten, Notenparameter mit Recombine neu anzuordnen:
- Shuffle, womit die Notenparameter zufällig permutiert werden.
- Mirror, womit die Parameter der Notenauswahl in umgekehrter Reihenfolge neu angeordnet werden.
- Rotate, womit die Notenparameter reihum permutiert werden.
Die Permutationstypen Shuffle und Mirror werden über ihre jeweiligen Schalter aktiviert. Damit Rotate wirksam wird, muss Rotation Steps auf einem Wert ungleich 0 stehen.
Die Rotationsschritte können durch Klicken und Ziehen mit der Maus über die Spalten im Recombine-Display oder mit den Schaltflächen Rotate Step Down/Up unterhalb des Displays eingestellt werden. Die Anzahl der verfügbaren Schritte ist immer um eins kleiner als die Anzahl der ausgewählten Noten. Positive Zahlen lassen die Parameterwerte im Uhrzeigersinn rotieren, negative Zahlen gegen den Uhrzeigersinn.
Ist im Dimension-Menü Position ausgewählt, lässt sich der Schalter Am Grid permutieren einschalten. Wenn aktiviert, nimmt Recombine die Anzahl der Rasterschritte in der Auswahl zur Grundlage für die verfügbaren Rotationsschritte, anstatt der Noten-Anzahl. Die genaue Anzahl der verfügbaren Rotationsschritte hängt vom aktuell eingestellten Raster ab.
Jeder Permutationstyp kann einzeln verwendet oder mit anderen kombiniert werden. Die Permutationstypen werden in dieser Reihenfolge angewendet: Shuffle, Mirror und dann Rotate. Bei aktivem Shuffle ist zu beachten, dass bei jedem Druck auf den Apply-Button die Parameter neu permutiert werden.

11.2.9 Span (Spannweite)
Das MIDI-Tool Span verändert die Dauer ausgewählter Noten in drei verschiedenen Artikulationsweisen: Legato, Tenuto und Staccato.

Mit zusätzlichen Parametern lässt sich auch einiges an Abwechslung in die Transformation bringen:
- Offset passt die Notenenden um bis zu einem Rasterschritt an. Bei positiven Werten wird die Notendauer verlängert, bei negativen verkürzt.
- Variation verändert die Notendauern per Zufall. Bei positiven Werten wird die Notendauer verkürzt, bei negativen verlängert. Bei Werten ungleich 0 % wird bei jeder Anwendung der Transformation die Notenlänge neu variiert.
Legato verlängert die ausgewählten Noten bis zum Beginn der jeweils nächsten Note in der Sequenz. Die letzte Note der Auswahl wird bis zum Ende der Zeitauswahl (falls vorhanden) verlängert oder bis zum Ende des Loops.

Tenuto behält die ursprüngliche Notenlänge bei, sofern nicht die Parameter Offset und Variation verändert werden.
Verwendest du die Artikulation Staccato, bestimmt sich die Notendauer durch den Abstand zwischen den Notenanfängen der Auswahl. Der kleinste Zeitabstand zwischen den Anfängen wird halbiert und das Ergebnis als neue Dauer für die transformierten Noten verwendet. Die Notenlänge lässt sich mithilfe der Parameter Offset und Variation weiter anpassen.
11.2.10 Strum (Akkordbrechung)
Das MIDI-Tool Strum passt gemäß der Parameter Strum Low, Strum High und Tension die Notenanfänge eines Akkord an.

Der Parameter Strum Low bestimmt den Zeitversatz der aufeinanderfolgenden Noten und beginnt mit der tiefsten Note. Bei positiven Werten verschieben sich die Notenanfänge nach vorne, bei negativen nach hinten. Der Startpunkt der tiefsten Note bewegt sich bei 100% / -100% um bis zu einen Rasterschritt. Die anderen Noten folgen proportional der Form im Display Strum-Position. Liegt der Parameter Tension bei 0,0 %, werden die Noten in gleichen Abständen zueinander verteilt.
Der Parameter Strum High bestimmt den Zeitversatz für den Ausgangs-Akkord und beginnt mit der höchsten Note. Bei positiven Werten verschieben sich die Notenanfänge nach vorne, bei negativen nach hinten. Die höchste Note bewegt sich bei 100% / -100% um bis zu einen Rasterschritt. Die übrigen Noten verteilen sich proportional, entsprechend der Form im Display. Liegt der Parameter Tension bei 0,0 %, werden die Noten in gleichen Abständen zueinander verteilt.
Damit die Transformation wirksam wird, müssen die Parameter Strum Low und/oder Strum High auf einen Wert ungleich 0,0 % eingestellt sein. Du kannst beide Parameter ändern, indem du die jeweiligen Stützpunkte im Display Strum Position bewegst oder für jeden per Computertastatur einen Wert eingibst.
Der Parameter Tension verändert den Versatz der Notenanfänge, sodass diese nicht mehr im gleichen Abstand zueinander, sondern entlang einer Kurve platziert werden. Je nach Einstellung werden dabei die Abstände zwischen den Noten größer oder kleiner. Bei positiven Tension-Werten ist der Notenabstand zu Beginn der Notenfolge größer und nimmt exponentiell ab. Bei negativen Werten ist der Notenabstand zu Beginn der Sequenz kürzer und nimmt exponentiell zu.

11.2.11 Time Warp (Zeitkrümmung)
Time Warp ist ein MIDI-Tool für Time-Stretching, das ausgewählte Noten gemäß einer Geschwindigkeitskurve transformiert. So lassen sich Tempoänderungen wie Accelerando oder Ritardando erzeugen.

Die Geschwindigkeitskurve lässt sich im Breakpoints-Display erstellen. Der Zeitbereich der Kurve bezieht sich auf die Zeitauswahl. Mit den jeweiligen Schaltern lassen sich ein bis drei Stützpunkte in der Geschwindigkeitskurve aktivieren. Du kannst entweder im Display einen Stützpunkt ziehen oder ihn auswählen und mit den Reglern Breakpoint Time und Breakpoint Speed die Position bzw. Geschwindigkeit auf der Zeitachse festlegen. Die Werte der Schieberegler zeigen immer die Werte des aktuell ausgewählten Stützpunkts an.
Mit den Schaltflächen unterhalb des Breakpoints-Displays kannst du das Time-Warping weiter anpassen. Ist Quantize aktiv, werden die gewarpten Noten dem Raster entsprechend quantisiert. Ist der Schalter Preserve Time Range aktiviert, passt das Resultat der Transformation in die Zeitspanne der ursprünglichen Notenauswahl. Wenn Include Note End eingeschaltet ist, werden die Endpositionen der Originalnoten bei der Anwendung der Geschwindigkeitskurve berücksichtigt, was sich auf die Dauer der Originalnoten auswirkt.

11.2.12 Velocity Shaper
Velocity Shaper ist eine Transformation von Max for Live.

Mit Velocity Shaper lässt sich die Anschlagsstärke ausgewählter Noten mithilfe einer justierbaren Hüllkurve formen.
Die Hüllkurvenform im Display wirkt sich darauf aus, wie die Velocity der ausgewählten Noten transformiert wird. Klicke ins Display zum Hinzufügen weiterer Stützpunkte und ziehe sie, um die Hüllkurvenform anzupassen.
Mit den Parametern Minimum und Maximum Velocity auf der rechten Seite des Displays lässt sich der Velocity-Bereich der transformierten Noten festlegen.
Der Loop-Parameter unterhalb der Anzeige bestimmt, wie oft die Hüllkurvenform der Notenauswahl aufgeprägt wird.
Der Rotate-Regler stellt ein, um wie viele Schritte die Hüllkurvenform vom Beginn der Notenauswahl aus verschoben wird. Die Schrittweite wird durch den Parameter Division bestimmt. Ist zum Beispiel Rotate auf 1 und Division auf “Grid” eingestellt, wird die Hüllkurvenform um einen Rasterschritt nach rechts verschoben.

11.3 Generative Tools
Nachfolgend sind alle in Live enthaltenen MIDI-Generatoren aufgelistet.
11.3.1 Rhythm (Rhythmus)
Das MIDI-Tool Rhythm erzeugt auf Basis der Parameter-Einstellungen ein Noten-Pattern, das in Wiederholung eine gegebene Zeitauswahl ausfüllt.

Die Noten können in einer bestimmten Tonhöhe oder bei Verwendung von Drum-Racks für ein individuelles Drum-Pad erzeugt werden. Die Tonhöhe oder das Drum-Pad stellst du mit dem Pitch-Regler ein oder durch Klick in die Pianorolle bei Halten von Alt (Win) / Option (Mac).
Mit dem Regler Steps stellst du die Anzahl der Steps im Pattern ein (bis zu 16).
Der Pattern-Drehregler bestimmt die Form des Patterns und damit die Platzierung der generierten Noten. Wie viele Patterns verfügbar sind, hängt von den Einstellungen der Parameter Steps und Density ab.
Density bestimmt die Notenanzahl eines Patterns. Bitte beachte, dass der Maximalwert durch den Parameter Steps vorgegeben ist.
Der Regler Step Duration stellt ein, wie oft das Pattern innerhalb der Zeitauswahl wiederholt wird. Wenn etwa bei einer Zeitauswahl von einem Takt Step Duration auf 1/8 und Steps auf 8 eingestellt ist, wird das Pattern nur einmal abgespielt. Verringert man im selben Szenario Step Duration auf 1/16, wird das Pattern wiederholt. Bitte beachte, dass Step Duration die Maximalzahl des Reglers Steps beeinflusst.
Der Split-Regler bestimmt die Wahrscheinlichkeit, mit der Pattern-Steps halbiert werden.
Shift verschiebt bei positiven Werten die generierten Noten um die angegebene Schritt-Anzahl nach rechts und bei negativen Werten nach links.
Die Slider Velocity und Accent stellen die Anschlagstärke der erzeugten Noten ein, bzw. die Velocity akzentuierter Noten. Der Regler Accent Frequency bestimmt die Anzahl von nicht akzentuierten Noten zwischen den akzentuierten Noten und damit deren Häufigkeit im Pattern. Dieser Wert reicht von 0 bis zu der mit dem Parameter Density festgelegten Notenanzahl. Zu beachten ist, dass in diesem Fall eine akzentuierte Note als Noten-Vorkommnis gewertet wird - steht Accent Frequency auf 1, wird jede Note akzentuiert. Mit den Pfeilen von Accent Offset lassen sich die Akzente im Pattern verschieben.
Erweitere dein Rhythmus-Pattern, indem du die Auswahl der zuvor erzeugten Noten aufhebst und die Rhythmus-Parameter auf eine andere Tonhöhe oder ein anderes Drum-Pad einstellst.

11.3.2 Seed (Samen)
Das MIDI-Tool Seed generiert per Zufall Noten innerhalb festgelegter Bereiche von Tonhöhen, Längen und Anschlagstärken. Mit zusätzlichen Parametern lassen sich die Anzahl gleichzeitig auftretender Noten sowie deren Gesamtzahl bestimmen.

Bestimme den Tonhöhenbereich mit den Wertefeldern für minimale und maximale Tonhöhe / Notenspur bzw. mit den dreieckigen Griffen des Pitch-Range-Schiebereglers. Ziehst du einen der Griffe über den anderen hinweg, werden die Griffe zusammengeführt; in diesem Fall werden nur Noten einer Tonhöhe erzeugt. Um wieder zwei Handgriffe zu erhalten, klicke irgendwo in den Pitch-Range-Slider hinein oder stelle die Wertefelder für minimale und maximale Tonhöhe unterschiedlich ein. Auch mit Alt (Win) / Option (Mac) und Klick auf die Pianorolle kannst du eine einzige Tonhöhe für die neuen Noten auswählen, bzw. durch Klicken und Ziehen einen Tonhöhenbereich. Hat der Clip eine aktive Skala, wird der Slider in Violett angezeigt, andernfalls in derselben Farbe wie die beiden anderen Schieberegler.
Die Schieberegler Duration- und Velocity-Range funktionieren genau wie der Pitch-Range-Slider und bestimmen die Notenlängen- und Velocity-Bereiche der erzeugten Noten. Die minimal einstellbare Notenlänge beträgt 1/128 Note, die maximale eine Note. Die Velocity reicht von 1 bis 127.
Außerdem kannst du die Anzahl der hinzugefügten Noten mit den Reglern Voices und Density steuern, womit sich die Maximalzahl gleichzeitig erklingender Noten sowie die Gesamtzahl aller Noten als Prozentsatz des angegebenen Tonhöhenbereichs einstellen lassen.

11.3.3 Shape (Gestalt)
Shape ist ein MIDI-Tool, das innerhalb eines Tonhöhenbereichs eine Notenfolge erzeugt. Die Noten werden entsprechend der im Display des MIDI-Tools definierten Form verteilt.

Verwende das Dropdown-Menü Shape Presets oder zeichne deine eigene Form ins Display und gebe damit die Gestalt vor, in der die Noten generiert werden. Lege mit den Slidern für minimale und maximale Tonhöhe den Bereich für die neuen Noten fest. Du kannst den Bereich auch durch Alt (Win) / Option (Mac) mit Klicken und Ziehen in der Pianorolle bestimmen. Ist eine Clip-Skala aktiv, wird die Form in Violett angezeigt.
Mit dem Rate-Regler stellst du die Mindestlänge generierter Noten ein. Die Notendauer wird auch durch den Tie-Parameter beeinflusst, der die Chance festlegt, mit der eine generierte Note bis zur nächsten verlängert wird.
Mit Density bestimmst du die Anzahl erzeugter Noten als Prozentsatz der auszufüllenden Form.
Willst du die Tonhöhen der erzeugten Noten per Zufall steuern, nutze den Jitter-Parameter. Bei 0% folgen die Noten exakt der im Shape-Display dargestellten Form und entfernen sich von dieser mit zunehmendem Jitter-Wert immer weiter. Dabei bleiben die zufälligen Tonhöhen immer in dem Bereich, der durch die Slider für minimale und maximale Tonhöhe festgelegt wurde.

11.3.4 Stacks (Stapel)
Mit dem MIDI-Tool Stacks kannst du einzelne Akkorde oder Akkordfolgen innerhalb der ausgewählten Tonleiter erzeugen. Die generierten Akkorde füllen die Zeitauswahl (wenn vorhanden) aus oder die Länge des Loops.

Durch Klicken und Ziehen auf das Akkord-Auswahlfeld oder mit Strg (Win) / Cmd (Mac) und den Pfeiltasten hoch/runter kannst du ein Akkord-Schema auswählen. Die Diagramme der Akkordfolgen stellen vereinfacht die Intervallbeziehungen innerhalb eines Akkords dar; sie basieren auf dem Tonnetz-System. Bewegst du die Maus über ein Akkord-Auswahlfeld, zeigt die Statusleiste zusätzliche Informationen zum Akkord an.
Du kannst Stacks auch mit benutzerdefinierten Akkorden nutzen, indem du deine eigenen Akkord-Bänke erstellst. Hierbei handelt es sich um Textdateien mit der Dateiendung .stacks, die spezifische Akkordregeln im JSON-Format definieren. Weitere Informationen zum Erstellen von Akkord-Bänken finden sich in diesem Artikel der Knowledge-Base.
Um eine eigene Akkordbank in den Stacks-Generator zu laden, lege eine .stacks-Datei in einem Ordner ab, der sich im Browser-Bereich Orte befindet. Klicke anschließend im Browser doppelt auf den Dateinamen und ersetze so die Standard-Bank in Stacks.
Alle Akkorddateien lassen sich mit dem speziellen Browser-Tag Stacks in der Filtergruppe MIDI-Tools oder dem Tag MIDI-Tools in der Content-Filtergruppe schnell auffinden.
Zum Erstellen einer Akkordfolge verwende die Plus-Schaltfläche rechts neben dem/den Akkord-Auswahlfeld(ern) und wähle ein Schema für die neuen Akkorde. Mit dem Minus-Button verringerst du die Zahl der Akkorde.
Bestimme mit dem Root-Regler den Grundton des Akkords. Halte alternativ Alt (Win) / Option (Mac) gedrückt, klicke in das Klavierlineal und treffe so deine Auswahl, oder blättere mit den Pfeiltasten nach oben/unten durch die Grundtöne. Verfügt der Clip über eine aktive Skala, wird der Grundton des Akkords automatisch an den der Skala angepasst. Es lässt sich weiterhin ein anderer Grundton für den Akkord auswählen, aber bei aktiver Clip-Skala beschränken sich die möglichen Grundtöne auf die Noten der Clip-Skala.
Mit dem Regler Inversion lässt sich ein Akkord in einer der verfügbaren Umkehrungen neu schichten. Positive Werte durchlaufen die möglichen Umkehrungen eines ausgewählten Akkords, negative Werte dieselben Umkehrungen eine Oktave tiefer. Mit Duration und Offset kannst du Länge und Position eines Akkords einstellen. Beides lässt sich in Achteln der ursprünglichen Akkordlänge anpassen.
Alle Parameter, die zu einem bestimmten Zeitpunkt im Display von Stacks angezeigt werden, gelten nur für den aktuell ausgewählten Akkord. Bei jeder Auswahl eines anderen Akkords wird also das Display aktualisiert, um die Parameter dieses Akkords anzuzeigen.

11.3.5 Euclidean
Euclidean ist ein Generator von Max for Live.

Euclidean erzeugt bis zu vierstimmig Noten auf der Grundlage euklidischer Rhythmen.Neue Noten werden, falls vorhanden, innerhalb der Zeitauswahl oder andernfalls innerhalb des Loops erzeugt.
Der Reiter Pattern stellt visuell die Art und Weise dar, wie generierte Noten dem Clip hinzugefügt werden. Rechts von der Visualisierung befinden sich Schalter zum Aktivieren von Stimmen sowie einzelne Rotation-Slider, mit denen du für jede Stimme individuell einen Versatz der generierten Noten relativ zum Beginn der Zeitauswahl einstellen kannst. In der Mitte der Pattern-Visualisierung befindet sich ein Zufalls-Button, der die Rotation-Parameter aller Stimmen nach dem Zufallsprinzip einstellt.
Klicke auf Voices, um den betreffenden Tab auszuwählen. Wie im Tab Pattern gibt es Schalter zum Aktivieren einzelner Stimmen sowie die Möglichkeit, jede Stimme auf eine bestimmte Tonhöhe (bei Verwendung von Instrumenten) oder ein Drum-Pad (bei Verwendung von Drum-Racks) einzustellen. Links neben den Schaltern für die Stimmaktivierung befinden sich die Pfeile hoch/runter, mit denen du alle Tonhöhen bzw. Drum-Pads gleichzeitig ändern kannst. Du kannst auch mit den Velocity-Slidern für jede Stimme eine individuelle Anschlagstärke bestimmen, mit der die Noten generiert werden.
Unterhalb der Tabs Pattern und Voices gibt es zusätzliche Parameter, um die Form des erzeugten rhythmischen Patterns weiter zu definieren:
Steps – Bestimmt die Länge des generierten Patterns. Ist die Pattern-Länge kürzer als die Zeitauswahl, wird das Pattern wiederholt und ggfs. um die Zeitauswahl umgeschlagen. Density – Bestimmt, wie oft das Pattern innerhalb der Zeitauswahl wiederholt wird. Passt das Muster nicht in die Zeitauswahl, werden die Noten um die Zeitauswahl umgeschlagen. Division – Legt die Länge eines Steps im Pattern fest.
